Schwarze Ränder
Ein physischer Monitor oder ein Tablet-Profil lässt im Fit-Modus Fläche ungenutzt.
RamterStudio
Dieses Mal ist das Seitenverhältnis wirklich irre.
Ich wollte einen Mac-Arbeitsplatz, der wirklich auf das Galaxy Z Fold8 passt. Aus dem kleinen Versuch wurde eine native macOS-Menüleisten-App.

Aufgeklappt wirkte es eher wie ein kleines Tablet als wie ein Telefon – genau richtig für gelegentlichen Fernzugriff auf mein MacBook Pro.
Schon der erste Test war besser als erwartet: zu Hause unmittelbar, über SKT 5G stabil genug für echte Arbeit.
Doch Host und Client zu verbinden reichte nicht. Der Mac brauchte eine Anzeige mit Form, Auflösung und Bildrate des Fold.
Das Fold war bereit für einen Mac-Arbeitsplatz. macOS war es nicht.
Übliche Remote-Apps zeigen den Mac, erzeugen in macOS aber keinen Arbeitsbereich passend zum Client.
Ein physischer Monitor oder ein Tablet-Profil lässt im Fit-Modus Fläche ungenutzt.
Fill schneidet den Desktop ab, Stretch verzerrt die Oberfläche.
Sunshine erfasst vorhandene Anzeigen; Artemis erzeugt durch die Verbindung keine Fold-Anzeige.
Das Fold8-Profil gibt 2448×1848 bei 120 Hz aus und bietet in macOS einen komfortablen Arbeitsbereich wie 1224×924.
HiDPI senkt nicht die physische Ausgabe. Vier Pixel zeichnen einen logischen Punkt und halten Text scharf.
Mit passendem Format füllt Artemis im Fit-Modus die Anzeige ohne Ränder, Beschnitt oder Verzerrung.
| Profil | Native Ausgabe | HiDPI | Bildrate |
|---|---|---|---|
| Galaxy Z Fold8 | 2448 × 1848 | 1224 × 924 | 120 Hz |
| iPad Pro 11-inch | 2420 × 1668 | 1210 × 834 | 120 Hz |
Anfangs verband ich Kurzbefehle mit mehreren Display-Werkzeugen. Die wiederkehrenden fragilen Schritte verlangten nach einer eigenen App.
Erzeugt Fold- und iPad-Anzeigen mit passender Auflösung, HiDPI und 120 Hz.
Liest die aktuelle Display-ID und setzt sie als Sunshine-Ausgabe.
Speichert zuerst die physische Anordnung und stellt sie beim Ausschalten wieder her.
Öffnet Menüs und Apps im sichtbaren Remote-Arbeitsbereich.
Zeigt nur den Verbindungsstatus, ohne das VPN-Konto zu steuern.
Hält den Arbeitsbereich nach dem Ausschalten des Monitors in geprüfter Reihenfolge aktiv.
Mac Virtual Display kümmert sich um die Anzeige; Sunshine, Artemis und Tailscale behalten klare Rollen.
Erstellt und restauriert den passenden macOS-Arbeitsbereich.
Erfasst und kodiert die Anzeige auf dem Mac.
Zeigt den Stream auf dem Fold und sendet Eingaben zurück.
Stellt unterwegs einen privaten Weg zum Mac bereit.
Auf dem Mac laufen Mac Virtual Display, Sunshine und Tailscale; auf dem Fold die nonRoot-game-APK von Artemis und Tailscale.
| Artemis-Einstellung | Wert |
|---|---|
| Video resolution | Custom 2448 × 1848 |
| Frame rate | 120 FPS |
| Video bitrate | 65 Mbps |
| Video codec | Prefer HEVC |
| Video frame pacing | Balanced |
| Video Scale Mode | Fit |
| HDR | Off |
| Use Virtual Display | Off |
Der Aufbau sollte unterwegs funktionieren, nicht nur als Demo am Schreibtisch.
Ein Finger bewegt den Zeiger, zwei Finger scrollen, Zwei-Finger-Tipp öffnet den Rechtsklick und drei Finger schalten die Tastatur um.
Für Texte bleibt die Fold-Tastatur auf Englisch; die Eingabequelle wird am Mac gewechselt.
Der Mac hängt per Ethernet am Gigabit-Anschluss, zu Hause läuft Wi‑Fi 7. Über SKT 5G blieb 2448×1848 bei 120 Hz, HEVC und 65 Mbps stabil.


Sie beseitigt Display-Reibung, aber nicht jede Netzwerk- oder macOS-Grenze.
Latenz hängt von Standort, Funkzelle und direkter Tailscale-Verbindung ab.
Langzeitbetrieb und Neustartverhalten variieren nach Mac und macOS.
Zusammengesetzter Android-Text kann scheitern; die Sprache wird am Mac gewechselt.
Mac Virtual Display ist kostenlos, signiert und notarisiert für Apple-silicon-Macs ab macOS 14.